Brian Laidlaw & Ashley Hanson

Am 11. Juni trat im Rahmen der Sommerveranstaltung music@Lokalitäten 1951 der aus Kalifornien stammende Songwriter, Komponist und Sänger Brian Laidlaw mit seiner Partnerin Ashley Hanson auf der Kleinkunstbühne beim Kulturverein Jade auf. Organisator und Veranstalter Nils Rabens von Lokalitäten 1951 holte hier einen erstklassigen Künstler nach Jaderaussendeich. Vor gut 25 Gästen suchten Laidlaw in Hanson immer wieder den Dialog mit den Besuchern. So erzählte Laidlaw von seinem musikalischen Werdegang. Um seinem Vorbild Bob Dylon näher zu sein, zog er nach Minneapolis und wandelte dort auf den Spuren des legendären Folksängers. Er besuchte dessen Geburtsort, in der Strasse wo Dylon wohnte und sprach mit den dortigen Mitmenschen. Sodann schrieb er auch darüber den Song „Know my Rider“, dem Laidlaw auch dem Publikum in Jaderaussendeich nicht vorenthalten wollte. Sein Musikstil erinnerte so auch ähnlich dem des grossen Sängers Bob Dylan aber auch Spuren anderer Künstler wie z.B. Paul Simon waren in der Art seiner Interpretation zu finden. Seine Partnerin Ashley Hanson untermalte die Songs mit Ihrer zarten Stimme und der Begleitung mit der Ukulele. Erinnerte diese Form der Folkmusik doch leicht an Balladen von den Dixie Chicks. Die Songs waren vielfältig. Mal erzählten Laidlaw & Hanson von dem wilden Treiben des Gansterpaares Bonny & Clyde, mal den Wunsch über ein besseres Amerika. Aber auch der Präsidentschaftskandidat Donald Trump bekam sein Fett weg, was von den Anwesenden Zuschauern wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Sprachbarrieren wurden an diesem Abend im Dialog mit dem Publikum gelöst als es zum Beispiel darum ging, die korrekte Übersetzung eines der weiteren Songs zu finden. So wollten die beiden amerikanischen Künstler die korrekte Übersetzung „Like a Bull in a China Shop“ wissen, was auf Deutsch „der Elefant im Porzellanladen“ bedeutet. Das sicherlich auch hier eine Metarpher in Bezug auf den Präsidentschaftswahlkampf in den USA versteckt war, konnten sich die meisten gut vorstellen. Alles in allem ein gelungener Abend und am Ende der Veranstaltung dankte Nils Rabens Heinz Walcyk für das kurzfristige Bereitstellen der Bühne, da ursprünglich die Veranstaltung „Open Air“ vorgesehen war. Leider musste Aufgrund der Witterung das Konzert nach drinnen verlegt werden. Die Reihe musik@Lokalitäten 1951 wird am 23. Juli bei hoffentlich besserem Wetter im Garten des Kulturvereins Jade fortgesetzt. Dann tritt die Gruppe Echo Bloom aus den USA auf.

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